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Videos selber produzieren

Tipps um Geschenke originell zu verpacken

Nützliche Tipps, wie Sie Videos selber produzieren können.

Ganz wie die Emoticons sind auch Videos seit geraumer Zeit in den sozialen Netzwerken auf einem rasanten Vormarsch. Das liegt natürlich aus technischer Sicht zunächst einmal daran, dass den meisten Internetnutzern heute Übertragungsgeschwindigkeiten zur Verfügung stehen, die das Betrachten von datenintensiven Filmchen jederzeit – sei es zu Hause oder unterwegs mit einem mobilen Endgerät – problemlos zulässt. Über Kanäle wie YouTube oder Facebook können mit Videos einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden.

Tipp 1: Wählen Sie ein spannendes Thema

Zunächst brauchen Sie ein gutes Thema. Die besten Karten haben Sie natürlich, wenn Sie eines finden, zu dem es noch kein Video gibt, das aber viele Menschen interessiert. In der Realität ist das jedoch meist leichter gesagt als getan. Dann lohnt es sich manchmal, sich auf ein bestimmtes Detail zu konzentrieren, das in den bereits vorhandenen How-to-Videos zu demselben Thema nicht oder nur flüchtig erwähnt wird.

Tipp 2: Verfassen Sie ein Drehbuch

Das spannendste Thema nützt nichts, wenn Sie den Betrachter mit ärgerlichen Pannen irritieren, mit unnötigen Abschweifungen langweilen oder gar wichtige Schritte auslassen. Deshalb benötigen Sie selbst für das einfachste How-to-Video ein Drehbuch, das auf den Punkt kommt und in zwanglosem Tonfall verfasst ist. Erklären Sie alles so, als würden Sie mit einem Freund sprechen. In den meisten Fällen reichen 2-3 Minuten, denn mit der Videolänge steigt auch die Gefahr, dass Sie Besucher verlieren. Die Aufmerksamkeitsspanne im Internet ist kurz; und viele Menschen weichen gerade deshalb auf ein How-to-Video aus, weil sie keine Zeit und Musse zum Lesen ausführlicher schriftlicher Anleitungen haben.
Denken Sie beim Schreiben daran, dass ca. 100 Wörter zu rund einer Minute Video werden (das gilt natürlich nur für Erklärfilme, in denen durchgehend gesprochen wird). Während des eigentlichen Drehs reicht es normalerweise, wenn Sie pro Einstellung nur ein paar Sätze sprichen (oder auch nur einen Satz). 

Tipp 3: Drehen Sie die Clips ab

Ausser der Kamera sind Licht und Ton die beiden wichtigsten Faktoren: Haben Sie zu wenig Licht, erhalten Sie auch mit der besten Kamera dunkles und körniges Videomaterial. Achten Sie ausserdem auf Umgebungsgeräusche – für Sie sind diese möglicherweise so alltäglich, dass Sie diese nicht mehr wahrnehmen. Im Video sind diese dann aber deutlich hörbar. Versuchen Sie nicht, das gesamte Video in einer einzigen Einstellung zu filmen. Für ein gelungenes How-to-Video ist es besser, wenn Sie nur kurze Szenen aufnehmen und die einzelnen Clips später im Videoschnittprogramm zusammenseten. Dann haben Sie auch bessere Möglichkeiten, einzelne Szenen gegebenenfalls mehrmals abzudrehen. Und Sie können zwischendrin Pausen einlegen. Halten Sie jede Einstellung so lange, dass der Betrachter genau mitbekommt, was vor sich geht. Zu lang(-atmig) geratene Szenen können Sie später im Schnittprogramm kürzen.

Tipp 4: Schneiden und testen Sie das Video

Nach dem Abfilmen sämtlicher Szenen öffnen Sie die einzelnen Clips in einem Videoschnittprogramm. Es gibt zahlreiche kostenlose und kostenpflichtige Varianten. Die meisten basieren auf Projekten – das heisst, dass Sie einfach die einzelnen Clipdateien nebeneinander anordnen, sodass sie nacheinander abgespielt werden. Nun haben Sie noch die Möglichkeit, beispielsweise Anfang oder Ende der einzelnen Clips wegzuschneiden, sie mit kreativen Übergängen zu versehen oder Zwischentitel einzufügen.
Denken Sie daran, dass kurze Einstellungen, schnelle Schnitte und Übergänge helfen können, das Interesse des Betrachters aufrecht zu erhalten. Untertitel für die einzelnen Erklärschritte wiederum geben dem Nutzer die Möglichkeit, durch das Video zu scrappen und dabei schnell die gewünschten Stellen zu finden.
Am besten testen Sie Ihr Video anschliessend mit möglichst vielen Personen, die nichts oder nur wenig von der Materie verstehen – jeder von ihnen muss in der Lage sein, die im Video gezeigten Schritte nachzuvollziehen. Nur wenn das der Fall ist, dürfen Sie Ihr Werk als gelungen betrachten.

Tipp 5: Klappern gehört zum Handwerk

Das beste Video der Welt bringt nichts, wenn niemand es sich ansieht. Um ein möglichst grosses Publikum zu erreichen, muss der Clip für Google auffindbar sein. Dazu gehören die richtigen Keywords-Tags sowie eine (eventuell gestraffte) Textversion, die auf derselben Seite verfügbar ist.
Plattformen wie YouTube und Vimeo bieten Ihnen die Möglichkeit, Videos einzubetten, damit sie leichter geteilt werden können: Auf YouTube klicken Sie dazu auf den Link „Teilen“ und dann auf „Einbetten“. Den im erweiterten Feld angezeigten Code können Sie nun kopieren und in Ihrer Webseite einfügen.

Hier noch einige gute Tipps von Alexi Bexi, wie Sie Videos selbst produzieren können: